Sie möchten eine Fremdsprache erlernen ...
... ist Ihr Ohr darauf vorbereitet?

Mit gezielter Sensibilisierung Ihres Ohres wird es Ihnen wesentlich leichter fallen, die neue Sprache in einem Sprachkurs (der Ihnen leider nicht erspart bleibt) oder im Land selber zu lernen und zu beherrschen ... weil Sie die Sprache richtig hören!

Was hat das Lernen einer Sprache mit Frequenzen zu tun?

Theoretisch vermag das menschliche Ohr ein breites Spektrum von Frequenzen (16 - 16000 Hz) und eine Vielzahl von Rhythmen zu erfassen. Aber im Laufe der Jahre gewöhnt sich unser Ohr an eine muttersprachlich bedingte Hörweise. So gebrauchen die Franzosen vor allem die Frequenz-Zonen 100 - 300 Hz und 1000 - 2000 Hz, Engländer dagegen Frequenzen von 2000 - 12000 Hz.

Es ist deshalb leicht verständlich, warum Franzosen solche Mühe haben, Englisch zu lernen und umgekehrt auch die Engländer sich schwer tun, Französich zu lernen. Die deutsche Sprache bedient sich einem Bereich von 100 - 3000 Hz. Die russische und andere slawische Sprachen, nutzen ein enorm breites Frequenzband von 100 - 12000 Hz, was erklärt, warum Menschen mit slawischer Muttersprache oft einen erstaunlich leichten Zugang zu vielen anderen Sprachen haben. Zudem hat jede Sprache eine für sie typische Latenzzeit. D.h. die Zeit, die gebraucht wird, um eine Silbe auszusprechen, sich also selber zu hören, variiert von Sprache zu Sprache.

Wie verliert eine Fremdsprache ihre Fremdheit?

Sprachbegabte Menschen können ihr Ohr leicht verschiedenen Sprachen anpassen, besonders wenn sie dies von klein auf gewohnt sind. Auch Sie können Ihr Ohr für eine Fremdsprache "öffnen". Das Horchtraining hilft Ihrem Ohr, sich an die neuen, ungewohnten Frequenzen und Sprachrhythmen zu gewöhnen. Das bei dieser Methode eingesetzte "Elektronische Ohr" ist weltweit in über 200 Instituten erfolgreich im Einsatz

Wie verläuft die Fremdsprachen-Integration?

Nach einer ausführlichen Abklärung (Horchtests, weitere Tests, Gespräch), wird ein individuelles Horchprogramm zusammengestellt (ca. 2 Stunden)

Basis-Intensivprogramm:

a) Während einer ersten passiven Phase werden mittels hochfrequenter Klänge in der zu erlernenden Sprache Basisstruktur, sprachmelodische Verlaufsformen und Rhythmen aufgebaut. Diese Klänge werden Ihnen über Kopfhörer vermittelt, während Sie sich ausruhen oder zeichnen

b) Später folgen aktive Nachsprechübungen am Elektronischen Ohr mit zugeschaltetem Mikrophon, bei denen Sie Ihre Aussprache optimal selbst kontrollieren können.

Dauer: 15 Tage à 2 Stunden

Fortsetzungsprogramme I und II:

Nach einer jeweils 3-4 wöchigen Unterbrechung zur Assimilation des Erlernten und zur Einschätzung der Fortschritte wird das individuelle Horchprogramm mit passiven und aktiven Sitzungen weitergeführt.

Dauer: je 7- 8 Tage à 2 Stunden

Horchtest und Besprechungen in regelmäßigen Abständen helfen dabei, die Entwicklung zu messen und das Programm entsprechend anzupassen.